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Flexipix Media Architecture
Projekte
Das TROIA-Projekt wurde gefördert aus Mitteln des EU-Programms Kultur 2000.
Förderziel: Entwicklung und Einsatz von innovativen Theater-Werkzeugen für Interaktion und Multi-Media im öffentlichen Raum.

Die TROIA Arbeitsgruppe stellte einen rundum-Bildschirm mit 20.000 s/w LED her. Die bespielbare Oberfläche von fast 400 qm befindet sich über Kopf und an allen Wänden. Auch die Türen sind mit LED-Kästen (sog. Sandwichs) beplankt.

Der Bildschirm dient gleichzeitig als Beleuchtung, Schriftband und Videoabspielfläche für Hörspiele und Theaterinszenierungen.
Er ist interaktiv durch eingebaute IR-Sensoren. Er besteht aus etwa 350 Modulen von 1,12 m x 1,12 m. Die Module sind für TROIA entwickelte Sandwichplatten mit je 64 LED, die in 128 Stufen dimmbar sind.
Der Sandwich besteht aus einer Rückwand mit Verteilerplatine und einem bündig liegenden, steckbaren 5 V Stromanschluß, sowie einem Ethernetstecker für Datenverteilung. Jeder Sandwich ist 8 cm dick, 4 mal gebohrt und kann an einem Halfen-Schienen System schnell gehängt werden. Die Lichtpunkte sind quadratisch, voneinander sauber getrennt und durch eine milchige Acrylglasfront gleichmässig aufgelöst. So entsteht ein Pixel-Kachel-Effekt, der einzigartig und unvergesslich ist.

Das System kann live per WLAN-Schnittstelle bespielt werden. Der Rechner und alle Switche passen in ein kleines Rack-Case.

Der gesamte Stromverbrauch der voll ausgefahrenen Wand entspricht dem einer Gastro-Espresso-Maschine.

Hier Klicken, um ein kurzes Video vom TROIA-Pixelraum anzusehen
Flexipix-Vorläufer TROIA Pixelwand in der Überseestadt Bremen 2005-6, Animation von G. Schmalhofer